Die meisten Signaturlinks sind an eine Person gerichtet. Manche an ein Unternehmen, und ein Unternehmen kann keinen Stift halten. Deshalb zeigt der erste Bildschirm das Dokument gar nicht. Er fragt: Wer unterzeichnet für das Unternehmen?
Wer diesen Link öffnet, benennt die Personen, die tatsächlich unterschreiben. Jede von ihnen bekommt dann einen eigenen Link und unterschreibt im eigenen Namen, im Auftrag des Unternehmens.

Warum das so gelöst ist
Ein Vertrag mit einem Unternehmen bindet, weil die Personen, die ihn unterschrieben haben, dieses Unternehmen binden konnten. Wer diese Personen sind, weiß das Unternehmen und der:die Absender:in meist nicht: die Zeichnungsberechtigung steckt in Satzungen, Vollmachten und internen Regeln, in die die Gegenseite keinen Einblick hat.
Die Unterzeichner:innen auf Unternehmensseite zu benennen legt die Entscheidung dorthin, wo das Wissen sitzt. Der:die Absender:in wendet sich an das Unternehmen; das Unternehmen antwortet mit den Personen. Beide Hälften dieses Austauschs stehen im Prüfprotokoll, sodass das fertige Dokument nicht nur zeigt, wer unterschrieben hat, sondern auch, wer diese Personen benannt hat und wann.
Es löst außerdem das praktische Problem dahinter: Regeln zur gemeinsamen Zeichnung. Wo ein Unternehmen eine:n Geschäftsführer:in und eine:n Prokurist:in gemeinsam unterschreiben lassen muss, werden beide hier benannt und beide unterschreiben: statt dass der:die Absender:in die Regel vorher kennen und zwei getrennte Empfänger:innen anlegen müsste.
Die Unterzeichner:innen benennen
- 1Tragen Sie für die erste Person einen vollständigen Namen und eine E-Mail-Adresse ein. Beides ist Pflicht.
- 2Weitere Person hinzufügen für jede weitere Person. Ich unterzeichne selbst trägt Ihre eigene Adresse ein, falls Sie dazugehören.
- 3Ergänzen Sie eine Telefonnummer, wo das Formular danach fragt. Sie erscheint, wenn die Signaturart sie braucht, und ist Pflicht, wenn der:die Absender:in das Dokument geschützt hat.
- 4Senden Sie die Liste ab. Alle darauf erhalten per E-Mail ihren eigenen Signaturlink.
Höchstens drei Personen
Weniger als drei ist in Ordnung. Eine reicht auch. Braucht Ihr Unternehmen wirklich eine vierte Unterschrift, muss der:die Absender:in diese Person stattdessen als eigene:n Empfänger:in auf dem Dokument anlegen.
Sie haben einen Versuch
Kommen Sie danach zum Link zurück, sehen Sie die abgesendete Liste, markiert mit Eingeladen, und sonst nichts. Außerdem muss sich jede Adresse von den anderen unterscheiden; dieselbe Person zweimal weist das Formular ab.

Geht doch etwas schief, kann nur der:die Absender:in das richten: durch Abbrechen und erneutes Versenden des Vorgangs.
Was die benannten Personen sehen
Eine gewöhnliche Signatureinladung, mit einem Zusatz: Ihre Startseite sagt, dass sie im Namen des Unternehmens unterschreiben. Ab da läuft alles normal: lesen, swipen, Identität nachweisen. Siehe Sie wurden gebeten zu unterschreiben.
Ihre Unterschriften landen auf der Unterschriftenseite des Dokuments statt in einem von der absendenden Person platzierten Feld, denn diese konnte nicht wissen, wie viele Personen das Unternehmen benennen würde.